Heute haben wir einen Cache am alten Ferienlager (GC1ACV1) gehoben.
Es gab auch eine Aufgabe, bei der man eine Peilung 100m gehen sollte. Na zum Glück hatten wir auch einen guten Kompass mit. Irgendwie soll das auch mit meinem Navi eTrex H gehen, aber auf die Schnelle bei nicht wirklich warmen Wetter, hab ich den guten alten Kompass vorgezogen. Der Cache war schnell gefunden. Also hatten wir noch Zeit uns mal den kleinen Lost Place, das alte Ferienlager anzuschauen. Und diesmal konnte man das auch mit Kindern machen, ohne dass diese danach nächtelang nicht schlafen können. Also wirklich gruselfrei. Man muss eben wie bei allen Lost Places aufpassen, was man macht und wo man hintritt. Damals zu unserem ersten Lost Place (Milbitzer Heilanstalten), wussten wir nicht, was eigentlich ein Lost Place ist. Wir hatten unseren Kleinsten mit und haben aber dann schnell abgebrochen. Trotzdem konnte er eine Woche lang nicht richtig einschlafen. Ab diesem Zeitpunkt machen wir eigentlich alle Lost Places nur noch zu zweit.
Heute haben wir einen schönen Multi beim Schloss Tannenfeld (GC22D48) gehoben.
Super mildes Winterwetter, was will man mehr.
Auf den ersten Blick meint man an einem Lost Place zu sein. Hier ist die Zeit die letzten 20 Jahre stehen geblieben. An den oft kaputten Fenstern hingen alte Gardinen. Es brannte nirgends Licht in den Zimmern. Sehr viele Türen und Fenster waren mit Spanplatten verschlossen. Man hatte den Eindruck, als wenn die Gebäude vor Jahrzehnten mal bewohnt waren. Aber nein, obwohl die meisten Häuser von außen sehr verfallen sind, befindet sich dort ein Pflegeheim für Senioren und geistig, nervlich Behinderte. Aber so wie es scheint, werden die meisten Bewohner dort diese Umgebung nicht wirklich mehr wahrnehmen.
Nichts desto trotz haben wir den Cache ohne Probleme nach einer schönen Runde im Gelände, erfolgreich loggen können.
Gestern ging es auf zum Lost Place: Alter Postbahnhof Leipzig (GC1NFFK).
Dass dieser LP Multi umfangreich wird, konnten wir schon aus den Logs lesen. Leider standen wir unter Zeitdruck. Denn Nachmittags hatten wir einen Termin in Jena. Also ging es zeitig früh um 08:30 Uhr bei -15°C an den Start. Ich glaube es waren 13 Stationen oder so. Und bei einigen hatten wir wirklich große Probleme. Wir mussten 2 mal zum TJ greifen. DANKE NOCH MAL an dieser Stelle. Nach 4,5 Stunden hielten wir dann den Cache glücklich in den Händen.
Es war wieder ein sehr schöner und abwechslungsreicher Lost Place. Eine spannende Story führte uns an alle Ecken des Geländes. Von den Bahnsteigen über Büros, Dachböden bis runter in die vielen Kellerräume. Auch die einzelnen Stationen waren sehr abwechslungsreich gestaltet.
Ein wirklich super geiler Lost Place !!!
Achtung Spoiler!
Gestern sind wir zusammen im Team und DerDree einen sehr schönen Nachtcache angegangen.
Märchenwald in der Nacht (GC218HK).
Bei den einzelnen Stationen musste man Fragen über Märchen beantworten. So hatten auch die Kleinsten im Team ihren Einsatz. Nachdem wir alle Zahlen für die Koordinaten zusammen hatten ging es auf zum Final. Wir wählten natürlich auch gleich mal den etwas schwierigeren Weg dorthin und machten eine T4 daraus
Und auch am Final war es nicht ungefährlich. Einen Schritt zuviel und man findet sich eine paar Meter tiefer wieder. Der Reflektor war schnell erkannt. Also nichts wie hoch und ab die Suche. Kurze Zeit später der Aufschrei: “Sieg, ich hab ihn”. Doch außer eine alte Plastiktüte war da nix. Na so ein Mist. Durch lauter Verzweiflung wurde nun die ganze Gegend mit der Taschenlampe abgeleuchtet. Und siehe da. Auf dem Hügel gegenüber leuchtete auch so etwas wie ein Reflektor. Aber was war das. Ein paar Sekunden, nachdem wir dort hin geleuchtet hatten, fing es dort an rot zu blinken. Das musste er sein! Und so wurde dann der Cache auf direktem Weg über den Steilhang im Schnee bezwungen. Reinhold Messner hätte es nicht besser machen können
Um ehrlich zusein, hätten wir die Beschreibung gründlicher gelesen, dann wäre es etwas einfacher gewesen.
Diese Woche habe ich meine ersten Geocaches bei Nacht, also sogenannte Nachtcaches, geloggt.
Zusammen mit Tekieler sind wir im tiefsten Westen auf Nachtcachingtour gefahren, da wir dort zufällig auf Dienstreise waren. Für mich war es der erste Nachtcache überhaupt. Und ich muss sagen, mit den Lost Places gehören die zu meinen Favoriten. Einfach genial.
4 Caches konnten wir in dieser Nacht erfolgreich loggen. Da wir zudem noch sehr nah an der holländischen Grenze waren, haben wir natürlich auch einen Cache dort drüben geloggt. Da kann man mal sehen wie gestört doch Geocacher sind. Jeder Normale würde wohl nachts in Holland überall hingehen, aber bestimmt nicht mitten im Wald nach einer Dose suchen. Na ja, mann muss eben Prioritäten setzen
Zwei Geocacher, Nachts im holländischen Wald. Hier sieht man ganz deutlich, man kann auch ohne Drogen süchtig werden!
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Gestern stand ein weiterer Lost Place auf dem Programm.
Ein altes Sägewerk bei Neuss, Düsseldorf.
Diesen Cache bin ich zusammen mit Tekieler angegangen. Eine richtig geile Location. Eine Dienstreise hat uns durch Zufall dort hingeführt
Wir waren dann auch gute 3 Stunden beschäftigt und konnten nur durch Hilfe des Owners den Cache erfolgreich loggen. Leider waren einige Stationen nicht mehr im besten Zustand. Aber die Gebäude waren wirklich wieder sehr interessant. So wie es dort aussah, ist reichlich Besucherbetrieb. Damit meine ich nicht die Geocacher. Von Obdachlosen über Metallverwerter bis hin zu Drogenkonsumenten ist dort alles vertreten. Glücklicherweise trafen wir nur den Metallverwerter an. Der war friedlich bis eingeschüchtert. Ich denke mal, da sind wir Geocacher die harmlosesten Gstalten, die sich dort auf dem Gelände rumtreiben:-)
Bei Mystery Caches ist es sinnvoll, wenn man die Koordinaten des Finals kontrollieren kann, bevor man sich auf die Suche macht.
Genau das kann man bei www.geochecker.com. Als Owner trägt man dort den Cachenamen, GC-Code und natürlich die Koordinaten ein. Man bekommt dann einen Link erstellt, den man in der Cachebeschreibung einfügen kann.
Hier ist der Geochecker Link zu unserem Geocache “Das Vermächtnis der Tempelritter”.
Es gibt 3 Formen von GPS Koordinaten:
Deg: DD°MM.MMMM’ – wird bei geocaching.com genutzt
Dec: DD.DDDDDD° – “Google Earth” und “Google Maps”
DMS: DD° MM’ SS” – hauptsächlich auf Karten verwendet
Man kann diese GPS Koordinaten natürlich manuell umrechnen oder man schaut z.B. hier, da gibt es ein schönes Tool.
Wer wissen möchte, wie man diese Koordinaten manuell umrechnet, der liest hier weiter
Wenn man eigene Caches verstecken möchte, sollte man die Verstecke mit Bedacht wählen.
Vor allem sollte man dies muggelfrei erledigen. Sonst kann es böse enden.
Am 30.12.09 hat ein Geocacher in Hemmingen seine Dose mit Drähten und einem Wecker in einem Gulli versteckt und sich dabei beobachten lassen. Natürlich wurde von dem Muggel die Polizei gerufen.
Die ganzen Details könnt ihr hier lesen.
Besser kann das neue Jahr nicht starten
2 Caches am Wochenende
Gestern haben wir im herrlich verschneiten Geraer Stadtwald unseren ersten Cache (Liebe-Denkmal) im neuen Jahr gehoben. Den Kindern hat es riesigen Spaß gemacht, durch den Schnee zu stapfen. Das ganze haben wir dann noch mit einer kurzen Schlittenabfahrt kombiniert.
Und heute haben wir einen Cache (200.000 B.C.) beim größten Gletscherstein Thüringens, bei Ruttersdorf, gehoben. Ein wirklich beeindruckender Stein, versteckt im tief verschneiten Wald. Als wir dann unsere Heimreise antreten wollten, sind wir doch fast mit dem Auto im Graben gelandet. 20cm trennten uns vom Unglück. Es war so sehr verschneit und glatt, da half nur anschieben. Nach 15 Minuten hatten wir uns dann endlich aus dem Schnee gekämpft.