Ja dieser Lost Place stand schon eine Weile auf unserer Liste und am Donnerstag war es dann soweit. Es ging zur Sophienheilstätte in der Nähe von Bad Berka.
Richtig geile Location, ein Muss für alle Lost Place Infizierte, so wie wir
Da fast alle Fenster und Türen einbruchsicher verriegelt waren, sind wir über das Heizhaus mit dem unterirdischen Tunnel in das Hauptgebäude gelangt. Und das ist richtig groß und verwinkelt mit unzähligen Zimmern und mindesten genau so vielen sanitären Einrichtungen. Dort hatte wohl jeder Patient sein eigenes Klo
Leider ist das Gebäude gut geräumt worden, sodass kaum noch Einrichtungen vorhanden sind. Aber der Geruch dieser Anstalt liegt immer noch in der Luft.
Eine Heilanstalt immer wieder ein Highlight unter den Lost Places. Man spinnt sich da so seine eigenen Geschichten zusammen, was da wohl früher so abgegangen ist.
Wir haben sogar durch Zufall einen Patienten getroffen.
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Gestern Abend waren wir in der Arena Leipzig zum “Thriller live” Musical, was wirklich richtig geil war.
Aber zurück zum Thema. Bevor wir losgefahren sind, wurde erst mal schnell nachgeschaut, ob es da auch ein paar Caches gibt. Nach dem Motto “Ja wenn wir schon mal hier sind”. Natürlich gab es auch gleich 2 Caches direkt in der Nähe. Also überpünklich angekommen, Koordinaten in das Navi eingegeben und los gehts. Den einen Cache (GCRQBQ) am Zentralstadion haben wir auch sofort gefunden. Den zweiten Cache (GCWBWM) direkt an der Arena konnte ich leider nicht heben, da es schon zu dunkel war. Für einige Besucher der Show, die auf dem Weg zur Arena waren, muss es schon etwas merkwürdig aussehen. Da rennt jemand im Dunkeln im Gebüsch rum. Was macht der denn da? Na zum Glück war es soweit weg, dass die Security mich nicht bemerkt hat. Keine Ahnung, ob die mir die Geschichte mit den Dosen geglaubt hätten
Aber jetzt mal im Ernst. Ist das noch Besessenheit oder schon ein wenig Wahnsinn? An Statt das Event richtig zu genießen, muss dieses eben mit einem Cache verbunden werden. Also wenn ich es mir so recht überlege, dann komm ich zu den Schluss:
“Ja wenn wir schon mal hier sind”.
Gestern “mussten” wir schon wieder durch den tiefen Schnee stapfen.
Nach 14 Tagen hartem Entzug ging es wieder raus auf Cachesuche. Doch langsam wird es schwer das Team zu motivieren. Alle haben die Nase voll vom vielen Schnee. Auch die Auswahl der Caches muss gut überlegt sein. Bei einer geschlossenen Schneedecke macht es wenig Sinn, einen Cache an einem Baum zu suchen. Zumindest kann dies die Suche sehr erschweren. Da schaut man schon mal im Log, wann der Letzte dort gewesen ist.
Trotz allem haben wir gestern einen kleinen Tradi (Pin-Cache GC1W6Q3) erfolgreich loggen können. Das lag sicherlich auch daran, dass in der direkten Umgebung des Caches kaum Schnee lag. Doch der Weg dorthin war relativ schwierig. Der Schnee taut jetzt so langsam. Und da steckt man dann schon mal an manchen Stellen bis zum Knie in tiefen Schnee.
Heute hatten wir eigentlich auch einen schönen Cache bei Jena geplant, da wir am Nachmittag sowieso dorthin fahren müssen. Aber der Blick aus dem Fenster hat dann alle Hoffnung auf einen schönen Cacheausflug zunichte gemacht. Dichtes Schneetreiben soweit man sehen kann!!! Was soll der Scheiß? Wann kommt der Frühling?
Bei vielen Caches gibt es auch hin und wieder eine Stage, wo man eine gewisse Entfernung in eine ganz bestimmte Richtung gehen soll. Eine sogenannte Peilung.
Beim eTrex H nennt sich diese Funktion Wegpunktprojektion. Sie ist aber etwas eingeschränkt. Man kann den Wegpunkt hier nur in 100m Schritten einstellen.
Es gibt 2 Möglichkeiten eine Peilung zu realisieren.
Beispiel: 120m in Richtung 160°
1. Wegpunktprojektion
Wegpunkt auswählen, dann unter GoTo “Projiziere” auswählen. Entfernung 200m (es geht ja nur in 100m Schritten) und Richtung 160° einstellen. Jetzt wird ein neuer Wegpunkt erstellt. Diesem folgt man bis auf 80m (200 – 120) Entfernung.
2. Rückwärtspeilung
Den Ausgangspunkt als Wegpunkt markieren (GoTo). Jetzt entfernt man sich mit einer Peilung von 340° (160° + 180°, da man ja in entgegengesetzer Richtung läuft) bis zur gewünschten Entfernung, also 120m.
Heute haben wir einen Cache am alten Ferienlager (GC1ACV1) gehoben.
Es gab auch eine Aufgabe, bei der man eine Peilung 100m gehen sollte. Na zum Glück hatten wir auch einen guten Kompass mit. Irgendwie soll das auch mit meinem Navi eTrex H gehen, aber auf die Schnelle bei nicht wirklich warmen Wetter, hab ich den guten alten Kompass vorgezogen. Der Cache war schnell gefunden. Also hatten wir noch Zeit uns mal den kleinen Lost Place, das alte Ferienlager anzuschauen. Und diesmal konnte man das auch mit Kindern machen, ohne dass diese danach nächtelang nicht schlafen können. Also wirklich gruselfrei. Man muss eben wie bei allen Lost Places aufpassen, was man macht und wo man hintritt. Damals zu unserem ersten Lost Place (Milbitzer Heilanstalten), wussten wir nicht, was eigentlich ein Lost Place ist. Wir hatten unseren Kleinsten mit und haben aber dann schnell abgebrochen. Trotzdem konnte er eine Woche lang nicht richtig einschlafen. Ab diesem Zeitpunkt machen wir eigentlich alle Lost Places nur noch zu zweit.
Heute haben wir einen schönen Multi beim Schloss Tannenfeld (GC22D48) gehoben.
Super mildes Winterwetter, was will man mehr.
Auf den ersten Blick meint man an einem Lost Place zu sein. Hier ist die Zeit die letzten 20 Jahre stehen geblieben. An den oft kaputten Fenstern hingen alte Gardinen. Es brannte nirgends Licht in den Zimmern. Sehr viele Türen und Fenster waren mit Spanplatten verschlossen. Man hatte den Eindruck, als wenn die Gebäude vor Jahrzehnten mal bewohnt waren. Aber nein, obwohl die meisten Häuser von außen sehr verfallen sind, befindet sich dort ein Pflegeheim für Senioren und geistig, nervlich Behinderte. Aber so wie es scheint, werden die meisten Bewohner dort diese Umgebung nicht wirklich mehr wahrnehmen.
Nichts desto trotz haben wir den Cache ohne Probleme nach einer schönen Runde im Gelände, erfolgreich loggen können.
Gestern ging es auf zum Lost Place: Alter Postbahnhof Leipzig (GC1NFFK).
Dass dieser LP Multi umfangreich wird, konnten wir schon aus den Logs lesen. Leider standen wir unter Zeitdruck. Denn Nachmittags hatten wir einen Termin in Jena. Also ging es zeitig früh um 08:30 Uhr bei -15°C an den Start. Ich glaube es waren 13 Stationen oder so. Und bei einigen hatten wir wirklich große Probleme. Wir mussten 2 mal zum TJ greifen. DANKE NOCH MAL an dieser Stelle. Nach 4,5 Stunden hielten wir dann den Cache glücklich in den Händen.
Es war wieder ein sehr schöner und abwechslungsreicher Lost Place. Eine spannende Story führte uns an alle Ecken des Geländes. Von den Bahnsteigen über Büros, Dachböden bis runter in die vielen Kellerräume. Auch die einzelnen Stationen waren sehr abwechslungsreich gestaltet.
Ein wirklich super geiler Lost Place !!!
Achtung Spoiler!
Gestern sind wir zusammen im Team und DerDree einen sehr schönen Nachtcache angegangen.
Märchenwald in der Nacht (GC218HK).
Bei den einzelnen Stationen musste man Fragen über Märchen beantworten. So hatten auch die Kleinsten im Team ihren Einsatz. Nachdem wir alle Zahlen für die Koordinaten zusammen hatten ging es auf zum Final. Wir wählten natürlich auch gleich mal den etwas schwierigeren Weg dorthin und machten eine T4 daraus
Und auch am Final war es nicht ungefährlich. Einen Schritt zuviel und man findet sich eine paar Meter tiefer wieder. Der Reflektor war schnell erkannt. Also nichts wie hoch und ab die Suche. Kurze Zeit später der Aufschrei: “Sieg, ich hab ihn”. Doch außer eine alte Plastiktüte war da nix. Na so ein Mist. Durch lauter Verzweiflung wurde nun die ganze Gegend mit der Taschenlampe abgeleuchtet. Und siehe da. Auf dem Hügel gegenüber leuchtete auch so etwas wie ein Reflektor. Aber was war das. Ein paar Sekunden, nachdem wir dort hin geleuchtet hatten, fing es dort an rot zu blinken. Das musste er sein! Und so wurde dann der Cache auf direktem Weg über den Steilhang im Schnee bezwungen. Reinhold Messner hätte es nicht besser machen können
Um ehrlich zusein, hätten wir die Beschreibung gründlicher gelesen, dann wäre es etwas einfacher gewesen.
Diese Woche habe ich meine ersten Geocaches bei Nacht, also sogenannte Nachtcaches, geloggt.
Zusammen mit Tekieler sind wir im tiefsten Westen auf Nachtcachingtour gefahren, da wir dort zufällig auf Dienstreise waren. Für mich war es der erste Nachtcache überhaupt. Und ich muss sagen, mit den Lost Places gehören die zu meinen Favoriten. Einfach genial.
4 Caches konnten wir in dieser Nacht erfolgreich loggen. Da wir zudem noch sehr nah an der holländischen Grenze waren, haben wir natürlich auch einen Cache dort drüben geloggt. Da kann man mal sehen wie gestört doch Geocacher sind. Jeder Normale würde wohl nachts in Holland überall hingehen, aber bestimmt nicht mitten im Wald nach einer Dose suchen. Na ja, mann muss eben Prioritäten setzen
Zwei Geocacher, Nachts im holländischen Wald. Hier sieht man ganz deutlich, man kann auch ohne Drogen süchtig werden!
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Gestern stand ein weiterer Lost Place auf dem Programm.
Ein altes Sägewerk bei Neuss, Düsseldorf.
Diesen Cache bin ich zusammen mit Tekieler angegangen. Eine richtig geile Location. Eine Dienstreise hat uns durch Zufall dort hingeführt
Wir waren dann auch gute 3 Stunden beschäftigt und konnten nur durch Hilfe des Owners den Cache erfolgreich loggen. Leider waren einige Stationen nicht mehr im besten Zustand. Aber die Gebäude waren wirklich wieder sehr interessant. So wie es dort aussah, ist reichlich Besucherbetrieb. Damit meine ich nicht die Geocacher. Von Obdachlosen über Metallverwerter bis hin zu Drogenkonsumenten ist dort alles vertreten. Glücklicherweise trafen wir nur den Metallverwerter an. Der war friedlich bis eingeschüchtert. Ich denke mal, da sind wir Geocacher die harmlosesten Gstalten, die sich dort auf dem Gelände rumtreiben:-)
